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Pellets: Sauber und emissionsfrei

Pelletfeuerungen punkten in der Luftreinhaltung

In der öffentlichen Diskussion werden hohe Staubemissionen aus Holzfeuerungen immer wieder als Beitrag zur Luftverunreinigung diskutiert. Dabei werden die emmissionsarmen, automatisch beschickten Holzpelletfeuerungen häufig mit den alten, geruchsintensiven Stückholzöfen und Kaminen gleichgestellt.

Bei näherer Betrachtung lässt sich aber feststellen, dass Holzpellet-Feuerungen in Deutschland für nur ca. drei Prozent des Staubs aus Holzfeuerungen verantwortlich sind. Demgegenüber stehen 79 Prozent der Staubemissionen aus scheitholzbefeuerten Einzelraumfeuerstätten. Außerdem werden Einschätzungen über das Staubaufkommen häufig auf Basis veralteter Daten vorgenommen, die die Effekte der 2010 und 2015 gesetzlich erheblich verschärften Staubgrenzwerte (BlmSCHV) nicht berücksichtigen. Noch Anfang 2017 wurden vom Bundesumweltamt die Emissionen aus Holzfeuerungen mit Emmissionsfaktoren aus dem Jahr 2005 abgeschätzt. Das UBA hat seine Zahlen dahingehend im Jahresverlauf mittlerweile korrigiert. Infolgedessen sind die ermittelten Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen gegenüber den vorher veröffentlichten Referenzwerten um rund 25 Prozent gesunken. Außerdem zeigt sich, dass die Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen absolut nicht mehr steigen, sondern seit 2010 sogar um ein Drittel zurückgegangen sind. Außerdem überstiegen die Emissionen aus Holzfeuerungen die Grenzwerte aus dem Verkehr in keinem einzigen Jahr.     

Emissionen aus Holzfeuerungen dürfen nach wie vor nicht vernachlässigt werden.

Die erheblichen Unterschiede der Anlagen machen jedoch eine differenzierte Betrachtungsweise unabdingbar. Es kommt auf die Art der Holzfeuerung an. Dabei muss eine Unterscheidung hinsichtlich Anlagenalter, Anlagentyp, Art der Befeuerung und eingesetztem Brennstoff erfolgen.

Pellets sind ein sauberer Brennstoff

Pellets sind mit Abstand der sauberste Festbrennstoff. Scheitholz ist für 87 Prozent der Staubemissionen verantwortlich, Hackschnitzel für zehn Prozent und Pellets für lediglich drei Prozent. Diese Unterschiede beruhen nicht allein auf dem höheren Anteil von Stückholz am Brennstoffeinsatz, sondern vor allem auch auf dem unterschiedlichen Emissionsverhalten der Feuerungen sowie des Brennstoffes.

•    Pelletkessel funktionieren auf Basis einer geregelten, automatischen Brennstoffzufuhr. Diese mindert Emissionen durch den Auschluss von Fehlbedienung oder unzulässiger Brennstoffnutzung.
•    Holzpellets unterliegen einer strengen Normierung, die zu einem hervorragenden Emissionsverhalten von Pelletfeuerungen beiträgt.
•    Strenge gesetzliche Anforderungen an die Luftreinhaltung durch die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BlmSCHV)  fordern seit 2010 von Holzfeuerungen die Einhaltung sehr penibler Grenzwerte im Hinblick auf den Ausstoß von Staub und Kohlenmonoxid.
•    Kaum eine Pelletfeuerung ist älter als 20 Jahre und mindestens die Hälfte aller Pelletfeuerungen wurde nach Inkrafttreten der 1. BlmSCHV installiert, demgegenüber wurden 80 Prozent der Stückholzöfen und Kamine vor 2010 installiert und mehr als 40 Prozent sind sogar älter als 20 Jahre.

Holzenergie ist zukunftsfähig, wenn die Erfüllung strenger Grenzwerte im Hinblick auf das Emissionsverhalten gesichert ist! Neben modernen Techniken braucht es dazu auch hochwertige, qualitätsgesicherte Holzbrennstoffe.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

•    Fachartikel „Umweltbundesamt korrigiert Emissionsfaktoren und Gesamtemissionen von Holzfeuerungen“

•    DEPI-Informationsblatt: Luftreinhaltung und Holzheizungen

•    DEPI-Informationsblatt: 1 BlmSCHV – Deutlich verschärfte Stuabgrenzwerte für HolzfeuerungenQuelle: DEPV e.V., DEPI GmbH

 

 

 

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