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In der Wärme zu Hause sein.

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Grundschule Siepen in Remscheid

Grundschule Siepen

Grundschule Siepen

Grundschule Siepen

Eine Pelletheizung, Wärmedämmung und eine Solaranlage sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler keine kalten Füße bekommen.

Die 250 Schüler der städtischen Gemeinschaftsgrundschule Siepen werden in einem Gebäude unterrichtet, das schon über 100 Jahre alt ist. Der Gebäudestandard ist jedoch nicht auf dem damaligen Stand geblieben, sondern die Bausubstanz wurde durch Sanierungsmaßnahmen modernem Standard angepasst. Neue Fenster, Wärmedämmung auf dem Dachboden, eine Solaranlage und eine Holzpelletheizung sorgen dafür, dass die Kinder keine kalten Füße bekommen.

Das Gebäudemanagement der Stadt Remscheid prüfte verschiedene Heizungskonzepte um das optimale Modell für die Grundschule zu finden. Eine Vollkostenanalyse ergab, dass eine Holzpelletanlage die beste Lösung darstellt. Gekoppelt ist die 70 KW Pelletanlage mit einem Gaskessel, der bei besonders hohem Wärmebedarf die Spitzenlast abdeckt. So stellt der Pelletkessel 70% der Heizleistung und der Gaskessel 30%. Lagerfläche für die Pellets fand sich durch die Erweiterung der Schule. Für die offene Ganztagsschule wurden 2 neue Räume am Hang angebaut. Im darunterliegenden Raum können knapp 22 Tonnen Pellets gelagert werden. Zur Beheizung der 2900 m² der Schule wurden im Jahr 2008 32,5 Tonnen Pellets und 8437 m³ Gas verbraucht. Das entspricht einer Verringerung des Wärmebedarfs um 32 % bei gleichzeitig gewachsener Grundfläche. Durch die Kesselerneuerung werden 57,7 Tonnen CO2 jährlich eingespart.

Zusätzlich profitiert die Schule von der Änderung des eigenen Nutzungsverhaltens über das Projekt "Weniger ist mehr - Energie- und Wassersparen an Remscheider Schulen". Das Projekt, an dem alle Remscheider Schulen teilnehmen, zeigt Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Hausmeistern wie ohne Komforteinbußen Heizenergie, Strom und Wasser eingespart werden können. Die eingesparten Energiekosten werden teilweise an die Schulen ausgezahlt und stehen für eigene Projekte zur Verfügung. Den Schülern wird frühzeitig energie- und wassersparendes Verhalten nahe gebracht. Die kleinen Energiespardetektive finden viele Einsparmöglichkeiten. Sie achten beispielsweise darauf, das Licht nach dem Unterricht und in Pausen auszuschalten. Die Kinder wissen, dass Möbel und Geräte nicht vor Heizkörper gestellt werden sollten und dass Stoßlüftung sinnvoller ist als dauerhaft gekippte Fenster. Das Wissen um die begrenzten Ressourcen kommunizieren die Kinder auch ins Elternhaus, so sind sie Botschafter für einen sinnvollen Energieeinsatz.

Pressemeldungen

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