Vorteile und Förderung

Holzpellets erfüllen alle Eigenschaften, die man von einem modernen Brennstoff erwartet: wirtschaftlich, komfortable, umweltfreundlich und krisensicher. Darüber hinaus wird die Anschaffung einer Pelletheizung finanziell gefördert.

Holzpellets sind wirtschaftlich

Im Vergleich zu fossilen Energieträgern entstehen bei Holzpelletheizungen geringe Energiekosten und staatliche Förderprogramme auf Bundesebene erleichtern die Neuanschaffung (siehe unten).

  • Der Pelletpreis entwickelt sich unabhängig von Öl- und Gaspreisen.
  • Das Heizen mit Holzpellets ist im Vergleich zu fossilen Energieträgern trotz der Preisschwankungen kostengünstig.
  • Staatliche Förderprogramme erleichtern die Neuanschaffung.
  • Pellets unterliegen dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7%.

Holzpellets sind ökologisch

Der Energieaufwand für die Herstellung von Holzpellets ist sehr gering, Tankerunglücke werden vermieden und unser Klima wird durch die kohlendioxidneutrale Verbrennung geschont.

  • Die Verbrennung von Holzpellets ist CO2-neutral. Bei der Gewinnung, Aufbereitung und dem Transport der Pellets wird nur wenig Kohlendioxid emittiert.
  • Die Emissionsgrenzwerte der derzeit gültigen 1. Bundes Immissionschutz-Verordnung (1. BImSchV) werden von modernen Holzpelletheizungen deutlich unterschritten.
  • Beim Gebrauch von Pellets können treten keine Umweltverschmutzungen in Folge von Tankerunfällen oder Lecks in Pipelines auftreten.

Holzpellets stärken die Region

Im Vergleich zu den fossilen Energieträgern Öl und Gas, die über weite Strecken nach Deutschland importiert werden müssen, bleibt bei der Herstellung und dem Vertrieb von Holzpellets die Wertschöpfung in Deutschland. Durch die regionale Produktion und Lieferung werden in waldreichen Regionen Arbeitsplätze gesichert. Gleichzeitig fördert der Einsatz von Holzpellets die im Land ansässigen Hersteller.

  • Pellets werden regional produziert und geliefert.
  • Die Versorgung mit Holzpellets auch bei steigender Nachfrage ist gewährleistet, da der deutsche Wald über die höchsten Holzvorräte in Europa verfügt. Zudem gewährleisten über 60 Pelletproduktionsanlagen in Deutschland die Versorgungssicherheit.
  • Die Nutzung von Holzpellets bedeutet eine Unabhängigkeit von begrenzten fossilen Energieträgern aus politisch häufig instabilen Ländern.

Holzpellets – bequem und komfortabel Heizen

Vollautomatische Pelletzentralheizungen weisen einen hohen Bedienkomfort auf und sind in puncto Komfort mit Ölheizungen vergleichbar. Die Rieselfähigkeit der Pellets und die normierte Größe ermöglichen eine einfache Handhabung, einen leichten Transport sowie den Einsatz automatischer Fördersysteme.

Förderung

Zuschüsse des Bundes über das Marktanreizprogramm (MAP)

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert Investitionen in thermische Solaranlagen, Biomasseheizungen und effiziente Wärmepumpen. Finanziert wird das Programm aus der ökologischen Steuer- und Finanzreform finanziert.

Die Basisförderung umfasst die Förderung von automatisch beschickten Pelletkesseln, Pelletöfen und Kombinationskesseln Pellets-Scheitholz von 5 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung und einem Kesselwirkungsgrad von mindestens 90% im Gebäudebestand. Die Förderung beträgt 36 Euro je KW, mindestens jedoch:

  • ­2.000 Euro je Pelletkessel.
  • ­2.500 Euro je Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher (Mindestspeichervolumen 30 l/kW)
  • ­je 1000 Euro je Pelletofen mit Wassertaschen (höchstens 20 % der Nettoinvestitionskosten)

Zusätzlich können Bonusförderungen für die Kombination mit einer förderfähigen Solarkollektoranlage, einer besonders guten Wärmedämmung des Gebäudes und für besonders effiziente Heizungs-Umwälzpumpen gewährt werden. Für besonders innovative Anwendungen kann eine höhere Förderung über den „Innovationsbonus“ in Anspruch genommen werden. Dann ist jedoch der Förderantrag vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages zu stellen.

Der Antrag ist innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage zu stellen. Anträge, die vom 4.5.2010 bis zum Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie gestellt wurden, müssen neu gestellt werden und werden auf Grundlage der neuen Richtlinie bewilligt. Eine Liste der förderfähigen Anlagen sowie aktuelle Informationen und Förderanträge finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). www.bafa.de


Übersicht MAP-Förderung (PDF, 39 kB)

Zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt zinsgünstige Darlehen für die ökologische Modernisierung von Wohngebäuden und für den Bau eines Energiespar- oder Passivhauses zur Verfügung. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen.

Ausgeschlossen sind die Umschuldung oder Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben. Die genauen Konditionen sowie die Einzelheiten der Förderung sollten Sie vor Auswahl und Installation der Anlage aktuell nachfragen. www.kfw-foerderbank.de

Multimedia

Hoher Bedienkomfort

Familie Stemberg aus Lage freut sich über den hohen Bedienkomfort ihrer Holzpelletheizung und schätzt die erheblichen Preisvorteile gegenüber fossilen Brennstoffen. 

Energie-Check

Kostengünstig und ökologisch heizen:

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Quelle: http://www.aktion-holzpellets.de