08.11.2011
Die Stiftung Warentest hat in der Novemberausgabe „test“ 19 Holzpellet- und Kaminöfen getestet. Im Ergebnis zeigen sich sehr deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Nur knapp ein Drittel der 19 getesteten Öfen konnte mit „gut“ bewertet werden.
Grund für das schlechte Abschneiden war oft der Wirkungsgrad. Nur die beiden teuersten Holzpellet-Öfen mit Wasseranschluss hatten effiziente Wirkungsgrade. Auch zeigte sich, dass eine sachgerechte Bedienung für die Einhaltung möglichst geringer Staubemissionen von Bedeutung ist.
Untersucht wurden 12 Kaminöfen, die mit Holzscheiten heizen, zwei Öfen für den automatischen Betrieb mit Holzpellet, drei Pelletöfen, die als Teil eines Heizsystems sogar Wasser erwärmen können und zwei Kaminöfen, die mit Scheitholz betrieben werden. Berücksichtigt wurden sowohl Kaminöfen aus dem Baumarkt für etwa 200€ bis hin zum 9.000€ teuren Gerät vom Fachhändler.
Messkriterien waren Prüfstandmessungen, wie die Staub-, Kohlenmonoxid- und Stickstoffemissionen, aber auch Wärmeleistung und Wirkungsgrad wurden berücksichtigt. Daneben wurden die Handhabung, Sicherheit und Verarbeitung beleuchtet.
In den Prüfkriterien Effizienz und Umwelteigenschaften erbrachten die Pelletöfen besonders gute Ergebnisse. Die besten Ergebnisse erzielten die Pelletöfen, die in Kombination mit einem Warmwasserspeicher als automatisches Heizsystem nutzbar sind. Dazu gehören die Modelle Calimax Twist, Westfeuer Pueblo Aqua und Wodtke BM 01 ivo.tec.
Den ausführlichen Testbericht hat die Stiftung Warentest im aktuellen Heft ihrer Zeitschrift und im Internet unter www.test.de veröffentlicht.
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