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In der Wärme zu Hause sein.

Holzpellet Plus Hier finden Sie mehr Informationen zu Holzpellets.

  • Herstellung und Handel – die Qualität entscheidet

    Wer nur auf den Preis guckt, schaut oft nicht weit genug: Die Güte von Holzpellets und damit der ungestörte Betrieb einer Pelletheizung hängen entscheidend von der Qualität, Aufbereitung und Verarbeitung der Rohstoffe ab.

  • Aber wie werden Holzpellets eigentlich produziert?

    Holzpellets werden aus Sägemehl und Hobelspänen hergestellt, die in der holzverarbeitenden Industrie als Nebenprodukt anfallen. Um eine Tonne Holzpellets produzieren zu können, werden etwa sechs bis acht Kubikmeter Holzspäne benötigt. Da die Späne sich in Größe, Holzfeuchte und -art unterscheiden, stellt die Herstellung von Holzpellets hohe Ansprüche an das Produktionsverfahren.


    Weil die Qualität der eingesetzten Späne sowie die sorgfältige Aufbereitung und Verarbeitung der Rohstoffe über die Güte des Endprodukts entscheiden, finden im Produktionsprozess umfangreiche Qualitätskontrollen statt. Um eine gleichmäßige Qualität mit einer festgelegten Restfeuchte zu erzielen, werden die Späne im Vorfeld getrocknet und von Verunreinigungen befreit. Danach werden sie in Hammermühlen auf eine einheitliche Größe von etwa vier bis sechs Millimetern gebracht und Übergrößen ausgesiebt.

  • Von der Presse bis zum Verbraucher

    Nach der Rohstoffaufbereitung transportieren Förderanlagen die trockenen und unbehandelten Späne zu den Pressen, wo sie unter hohem Druck pelletiert werden. Spezielle Rollen, so genannte Koller, pressen das Material dabei durch die Bohrungen einer Matrize. Im Anschluss schneidet eine Maschine die warmen Pellets auf die gewünschte Länge zu und kühlt sie mit Umgebungsluft ab. Da Holz überwiegend aus Lignin und Zellulose besteht und Lignin durch die beim Pressen entstehende Wärme klebfähig wird, ist eine Zugabe von chemischen Bindemitteln beim Pelletieren nicht erforderlich. Um die Stabilität und Abriebfestigkeit der Pellets zu erhöhen, können allerdings Hilfsmittel wie Stärke oder Mehl zugesetzt werden – in der Regel bis zu 0,5 Prozent.


    Vor der Einlagerung der Pellets in ein Verladesilo sowie vor der Verladung in die Silo-LKWs werden nochmals der Abrieb und die Feinanteile, also die durch die Reibung bei Lagerung und Transport entstandenen Kleinstpartikel, abgesiebt, sodass nach der Verladung ein Feinanteil von maximal einem Prozent nach der gewährleistet ist. Dieser Schritt ist wichtig, da Pelletheizungen umso weniger störungsanfällig sind, je geringer der Abrieb ist. Erst nach dem Absieben werden die Pellets daher an den Kunden geliefert und per Schlauch ins Lager eingeblasen.

    Unter Tipps für den Kauf erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf von Holzpellets achten sollten. Und hier geht es zu den Produzenten und Händlern, die Partner der Aktion Holzpellets sind.

Multimedia

Film Pelletproduktion

Der 3D-Animationsfilm der EnergieAgentur.NRW veranschaulicht die Produktion von Holzpellets -- von der Anlieferung der Sägespäne bis zur Verladung der kleinen Presslinge in Silo-LKW.

Multimedia

Lieferung von Holzpellets

Die Anlieferung der Holzpellets unterliegt vom Ladevorgang des Lastwagens bis hin zur Befüllung des Lagerraums beim Kunden strengen Kontrollen.

Wussten Sie schon?

Energieaufwand bei der Pelletproduktion

Der Energieaufwand bei der Pelletherstellung beträgt üblicherweise bei Verwendung von trockenem Restholz circa 2,7 Prozent des Energiegehaltes der produzierten Holzpellets. Wird hingegen feuchtes Industrie- oder Waldrestholz benutzt, kann die benötigte Energie zwischen drei und 17 Prozent betragen (zum Vergleich: Der Bereitstellungsaufwand von Heizöl beträgt zwölf Prozent).

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