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Effizienzlabel für Heizungen

07.02.2019 —  

Seit Januar Pflicht für alte Anlagen bis einschl. 1995

Das Energieeffizienz-Label für bestehende Heizungen informiert Gebäudeeigentümer, wie sparsam ihr Heizgerät mit Energie umgeht. Seit dem 1. Januar 2019 ist das Label für diejenigen Heizkessel Pflicht, die vor 1996 eingebaut wurden. Ziel der Bundesregierung ist es, durch das Altanlagenlabel die Austauschrate bei Heizungen um 20 Prozent zu steigern, da 70 Prozent der Heizgeräte noch Konstant- oder Niedertemperaturkesselsind und nur die Effizienzklassen C, D oder E erhalten. Neue Pelletheizungen oder Pelletkaminöfen sind dazu eine gute Alternative, denn sie tragen das Energielabel mit den Effizienzklassen A+ und A++, bei Kombination mit einer Solaranlage bis zu A+++. Sie erhalten damit eine bessere Bewertung als Öl- und Gasheizungen alle anderen Öfen.

Die zuständigen Schornsteinfeger sind dazu angehalten, alte Anlagen mit einem entsprechenden Etikett im Rahmen der regelmäßigen Kontrolle zu versehen.
Für Hauseigentümer entstehen keine Kosten, wenn der Schornsteinfeger das Gerät etikettiert. Das Label wird während der Feuerstättenschau vergeben, die alle drei Jahre stattfinden muss. Festgelegt ist die Regelung im Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz (EnVKG).

Angaben zu den Heizkosten macht das Label nicht, nur zur Effizienz des Gerätetyps. „Da die zu etikettierenden Anlagen 23 Jahre und älter und damit auch ausfallgefährdeter sind, sollten die Eigentümer unbedingt prüfen lassen, ob sich ein Tausch lohnt", sagen die Experten von Zukunft Altbau in einer Pressemitteilung. Eine Erneuerung ist bereits ab einem Alter von 20 Jahren in vielen Fällen wirtschaftlich. Vor allem wenn der Heizkessel zur Effizienzklasse C oder D gehört, ist er technisch veraltet und verbraucht zu viel Energie. Das Label für bestehende Heizungen gilt bundesweit und wird bis 2024 stufenweise eingeführt.Neugeräte benötigen ein entsprechendes EU-Label (siehe weiter Informationen dazu hier).

Die Einstufung A+++ bis A+ erhalten die Geräte, die auf Basis erneuerbarer Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung Wärme produzieren. Die Kategorien A bis D werden für die Kennzeichnung fossiler Heizkessel, die Öl oder Erdgas als Brennstoff nutzen, verwendet. Alte Holz- und Pelletheizungen bekommen kein Etikett.

Eine Messung vor Ort ist nicht vorgesehen, um das Kennzeichen auszustellen. Angebracht wird das Effizienzlabel an der Vorderseite des Heizkessels. Mit dem Label sollen die Verbraucher auf mögliche Energiekosteneinsparungen nach einer Sanierung aufmerksam gemacht werden. Eine Gebäudeenergieberatung ist sehr sinnvoll, wenn ein Heizkesseltausch ansteht. Rund 30 Prozent, umgerechnet sechs Millionen Kessel, sind in Deutschland älter als zwei Jahrzehnte. Entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial.

Quelle: Zukunft Neubau, DEPV. e.V., BAFA

 

 

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