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In der Wärme zu Hause sein.

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Denkmalgeschützter Pferdehof der Familie Mette im Sauerland

Klimafreundliche Wärme für Pferd und Reiter

Heizen mit Holz- und Holzpellets kann EIN Baustein der energetischen Wärmewende im dezentralen Raum sein, dies zeigt das Beispiel der Familie Mette im sauerländischen Sundern-Hellefeld.

Warum nicht die vorhandenen Brennstoffreserven nutzen, um die alte, ausgediente Heizung  zukunftsfähig zu machen? Diese Frage stellte sich Familie Mette im Rahmen des Austausches der alten Heizung auf ihrem Pferdehof im Sauerland. Ländlich liegt der Hof von Familie Mette im sauerländischen Sundern-Hellefeld. Der schöne, zweistöckige Gebäudekomplex aus weiß verputztem Bruchstein und Fachwerk aus der Zeit um 1802 steht unter Denkmalschutz. Im Gebäude befinden sich zwei Wohneinheiten mit insgesamt ca. 250 m² ausgebauter Wohnfläche. Dazu gehören außerdem Stallungen zur Pferdehaltung, in denen zehn Kutsch- und Reitpferde untergebracht sind. Die Beheizung des Anwesens erfolgte bis zum Umbau über Nachtspeicheröfen und war somit nicht mehr zeitgemäß und zudem auch noch sehr teuer. Familie Mette störten nicht nur die ständig steigenden Stromkosten, sondern auch die Unwägbarkeiten, die eine Nachtspeicherheizung mit sich bringt. Auch die Warmwassererzeugung über einen Boiler mit Heizstab war nicht mehr zufriedenstellend. Zudem erfolgte die Trinkwasserversorgung noch über alte Bleileitungen. Eine moderne Lösung musste dringend her. Die Familie beauftragte einen Energieberater, der eine Analyse durchführte und eine Energieberechnung für das Haus erstellte. Demnach lag die Norm-Heizlast für das Gebäude bei 17,5 kW. 

Von Beginn an war der Wunsch der Bauherren, dass regenerative Brennstoffe zum Einsatz kommen sollten, da zum Anwesen auch ein eigenes Waldstück gehört. So kann stets auf kostenfreies Scheitholz zurückgegriffen werden. Die Entscheidung brachte schließlich der Besuch einer lokalen Baumesse mit einem informativen Gespräch. So viel die Entscheidung auf einen Hybridkessel, der sich sowohl mit Scheitholz als auch mit Pellets betreiben lässt und damit einen sehr hohen Komfort bietet.
Er überzeugt durch einen komfortablen, sparsamen sowie umweltfreundlichen Betrieb und stellt auch mit unterschiedlichen Holzqualitäten eine dauerhaft effiziente und saubere Verbrennung sicher.
Dank moderner Hybridtechnologie ist er optimal auf die Anforderungen sowohl der Scheitholz- als auch der Pelletsverbrennung eingestellt. Auf dem Pferdehof von Familie Mette kommt ein Gerät mit einer Nennwärmeleistung von 7,6 - 30 KW zum Einsatz.

Da die erzeugte Wärme direkt dem Heizkreis zugeführt wird, punktet der Pelletsbetrieb durch seine besonders hohe Effizienz. Die beiden Einheiten lassen sich wechselweise betreiben, so ist auch während längerer Abwesenheit stets eine durchgängige Wärmeversorgung gewährleistet. Nach der Befüllung der Brennkammer mit Scheitholz erfolgt die Zündung vollautomatisch per Knopfdruck. Nach dem Abbrand, wenn die Energie im Kessel und Pufferspeicher nicht mehr ausreicht, sorgt – sofern Holz nachgelegt wurde – entweder die automatische Zündung für den erneuten Festbrennstoffbetrieb oder die intelligente Brennstoffumschaltung aktiviert das Anheizen der Pelletseinheit. Zur Pelletsversorgung greift Familie Mette auf EN plus-zertifizierte Sackware zurück. Eine Füllung reicht im vollen Betrieb für ca. 24 Stunden. Neben der innovativen Feuerungstechnik punktet die neue Heizanlage auch durch seine kompakten Abmessungen.

Was im Winter notwendig ist – wohlige Wärme durch eine verlässliche Heizung – ist im Sommer eher unerwünscht. Ein Teilaspekt der Heizungsanlage, die Erwärmung des Brauchwassers, wird jedoch auch im Sommer benötigt. Um das Trinkwasser auch bei hohen Außentemperaturen und bei abgeschalteter Zentralheizung erwärmen zu können, entschlossen sich die umweltbewussten Bauherren zur Montage einer Röhrenkollektoranlage von ca. 9,22 m². Die Versorgung mit warmem Wasser wird während des gesamten Jahres mit zwei 1.000 Liter fassenden Pufferspeichern sichergestellt. Genauso wie die beiden Heizungsanlagen werden auch die beiden Speicher durch das Regelungssystem angesteuert.

Da diese Maßnahmen zum Klimaschutz beitragen und somit vom Staat begrüßt werden, konnte Familie Mette mit umfangreichen Fördermitteln des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie vom Land NRW (proges.NRW) das umfangreiche Baubudget reduzieren.

 

*Quelle und Bildmaterial:
Windhager /
LAST PR - Büro für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heidenheim

 

 

 

 

 

 

 

Verbandspartner

  • Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

  • Verbraucherzentrale NRW e.V.

    Die Verbraucherzentrale NRW berät flächendeckend seit über 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen rund um das Thema Energie: unabhängig, kompetent und kostengünstig.

  • Holzcluster Bergisches Land

  • Bergisches Energiekompetenzzentrum (BEKZ)

  • Waldinformationszentrum Hammerhof

  • Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

    Unter Leitung von Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

  • Fachverband SHK NRW

    Der Arbeitgeberverband repräsentiert die Berufsgruppen Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- u. Luftheizungsbauer, Behälter- und Apparatebauer.

  • Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien e.V. (I.D.E.E. e.V)

    Das Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Einsatz von Pelletheizsystemen.

  • Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks NRW

    Der überregionale Verband vertritt zurzeit 1509 Bezirksschornsteinfegermeister in NRW.

  • Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

    Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.

  • Deutsches Pelletinstitut GmbH

    Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das Thema Heizen mit Holzpellets.

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