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Pellets im Kraftwerksschatten

Rita Pütz aus Niederaußem vertraut auf regenerative Energie

Im Schatten eines der größten Braunkohlekraftwerke Deutschlands liegt das Städtchen Niederaußem. Hier wohnt Rita Pütz in ihrem Eigenheim (242 Quadratmeter Wohnraum) gemeinsam mit zwei Mietparteien. Im Kontrast zu der in Niederaußem und Umgebung allgegenwärtigen Kohle heizen Frau Pütz und ihre Mieter_innen bereits seit 2006 mit Holzpellets.


Das Haus wurde beim Bau mit einer Ölheizung ausgestattet, optional war eine Beheizung mit Kohle möglich, da in den 70er- und 80er-Jahren zeitweise Rheinbraun-Angestellte dort zur Miete wohnten und Depotatbrennstoff beziehen konnten. Im Jahr 2006 schließlich musste die Heizung erneuert werden, da der Ölkessel störungsanfälliger und ineffektiver wurde. Zudem stieg der Heizölpreis rasant an.


Auf der Suche nach einer unabhängigeren, ökologischeren und preiswerteren Heizung wurde Frau Pütz durch einen Fernsehbericht auf den Brennstoff Holzpellets aufmerksam. Anschließend informierte sie sich im Internet und bei einigen Kesselbesitzer_innen in ihrer Umgebung über diese zu dieser Zeit, zumindest auf dem deutschen Markt, noch junge Heiztechnik. Die Pellets wussten zu überzeugen und so leitete Frau Pütz alle nötigen Schritte ein um Fördergelder beantragen zu können. Damals bekam Frau Pütz knappe 1.600 Euro u.a. aus der Holzabsatzförderung des Forstamts Bonn und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


Anlässlich des Einbaus der Holzpelletheizung, ließ Frau Pütz auch eine Solaranlage auf dem Dach instalieren, welche für warmes Wasser sorgt, diese wurde mit knapp 300 Euro bezuschusst. Außerdem wurden zuvor bereits alle Fenster erneuert und Leckagen in der Dämmung des Hauses beseitigt.
Die Pellets lagern jetzt im fachgerecht umgebauten Tankraum im Keller und verströmen, so Frau Pütz einen „deutlich angenehmeren Geruch“ als zuvor das Heizöl. Sie wägt ab: „Auf jeden Fall sind Holzpellets günstiger, auch wenn sich der Heizölpreis wieder normalisiert hat. Allerdings finde ich eine Pelletheizung wartungsaufwendiger.“


Auf die Frage, welche Ratschläge sie Menschen geben würde, die eine Pelletheizung in Betracht ziehen, antwortet sie: „Information ist alles! Im Vorfeld mit Leuten sprechen, die bereits mit Pellets heizen, verschiedene Kessel, und Anlagekombination ansehen, mehrere Angebote von verschiedenen Heizungsbauern einholen. Wer Förderungen nutzen möchte, sollte sich informieren bevor er oder sie mit dem Vorhaben beginnt, da diese oft vor Beginn der Maßnahme beantragt werden müssen. Schornsteinfeger, Energieberater oder sonstige Fachleute konsultieren, die sich mit dem Thema auskennen und diese miteinander abstimmen, wenn es zum Projekt kommt.“

Frau Pütz ist eine überzeugte Pelletheizerin und konnte nun auch von dieser Treue profitieren. Ihre Bereitschaft, Interessierte in ihren Heizungskeller einzuladen um ihnen einen praxisorientierten Einblick der alternativen Heizmethode zu vermitteln, verschaffte ihr die Möglichkeit bei einer Verlosung der Aktion Holzpellets NRW teilzunehmen, bei welcher Frau Pütz den Hauptgewinn, drei Tonnen Holzpellets, abstauben konnte. Für den, aller Wahrscheinlichkeit nach, wieder milden Winter sollten diese reichen. Das hängt, wie Frau Pütz sagt, ganz vom Heizverhalten ihrer Mieter_innen ab.

Verbandspartner

  • Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

  • Verbraucherzentrale NRW e.V.

    Die Verbraucherzentrale NRW berät flächendeckend seit über 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen rund um das Thema Energie: unabhängig, kompetent und kostengünstig.

  • Holzcluster Bergisches Land

  • Bergisches Energiekompetenzzentrum (BEKZ)

  • Waldinformationszentrum Hammerhof

  • Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

    Unter Leitung von Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

  • Fachverband SHK NRW

    Der Arbeitgeberverband repräsentiert die Berufsgruppen Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Ofen- u. Luftheizungsbauer, Behälter- und Apparatebauer.

  • Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien e.V. (I.D.E.E. e.V)

    Das Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Einsatz von Pelletheizsystemen.

  • Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks NRW

    Der überregionale Verband vertritt zurzeit 1509 Bezirksschornsteinfegermeister in NRW.

  • Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

    Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche.

  • Deutsches Pelletinstitut GmbH

    Das Deutsche Pelletinstitut bündelt die Bereiche Kommunikation, Information, PR und Marketing rund um das Thema Heizen mit Holzpellets.

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