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Je nach Leistungsgröße können Verbraucherinnen und Verbraucher von unterschiedlichen Förderprogrammen oder auch Kombinationen der Fördermittel profitieren.
Je nach Leistungsgröße können Verbraucherinnen und Verbraucher von unterschiedlichen Förderprogrammen oder auch Kombinationen der Fördermittel profitieren.

Förderung und Zuschüsse für holzbetriebene Heizungen

Mit dem Ziel, die zukunftsfähige und klimafreundliche Versorgung mit erneuerbarer Wärme weiter auszubauen, fördern der Bund und auch einzelne Bundesländer, die Installation von effizienten und emissionsarmen Holzheizsystemen. Je nach Leistungsgröße und Gebäude können unterschiedliche Förderprogramme oder auch Kombinationen von Förderprogrammen genutzt werden.

Anlagen bis 100 kW

Für Holzfeuerungen bis 100 Kilowatt (kW) sind besonders zwei Förderprogramme wichtig:

  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert bundesweit Biomasseheizanlagen im Rahmen des Marktanreizprogramms „Wärme aus erneuerbaren Energien“ (MAP) sowie im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE). Es sind bestimmte Pelletöfen/-kessel, Hackschnitzel-, Scheitholzvergaserkessel und auch kombinierte Anlagen förderfähig. Mehr
  • Zusätzlich fördert die Landesförderung progres.nrw Holzheizungen, sofern sie in Kombination mit einer Solarthermieanlage und mit einem angemessenen Pufferspeicher betrieben werden. Mehr

Förderübersicht Pelletöfen mit Wassertasche
Förderübersicht Heizkessel in Bestandsgebäuden
Förderübersicht Heizkessel im Neubau

Anlagen über 100 kW

Holzfeuerungen mit einer Nennwärmeleistung zwischen 100 kW und 2 Megawatt (MW) werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. So wird die Finanzierung einer Holzfeuerung nach dem Förderprogramm KfW 271 mit bis zu 100.000 Euro je Anlage unterstützt:

  • Basisförderung Kessel: 20 Euro/kW, maximal 50.000 Euro je Anlage
  • Staubabscheider: zusätzlich zur Basisförderung 20 Euro/kW
  • Pufferspeicher (mind. 30 l/kW): zusätzlich zur Basisförderung 10 Euro/kW
  • Zusatzförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): zusätzlich zur Basisförderung 10 % des Förderbetrages

Prozesswärme

Für die Nutzung von Prozesswärme können Fördermittel über das Förderprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ (KfW-Programm 295) sowie „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Modul 2 Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien“ (BAFA) gewährt werden. Die Förderung kann für das gleiche Vorhaben nicht mit anderen Förderprogrammen (inkl. Beihilfen nach dem KWKG und EEG) kumuliert werden. Bis zu 10 Millionen Euro je Vorhaben (inkl. Wärmeerzeuger, Brennstofflager, Wärmespeicher, Verrohrung, Mess- und Datenerfassungseinrichtungen und Nebenkosten) sind möglich, wenn mehr als 50 % der regenerativ erzeugten Wärme für Produktions- oder Veredelungsprozesse genutzt wird. Förderfähige Nebenkosten sind Machbarkeitsabschätzungen, Planungskosten, Installationskosten und notwendige Baumaßnahmen zur Aufstellung bzw. Einrichtung der Anlage. Nebenkosten sind nur bis zu einem Anteil von max. 30 % an den gesamten Investitionskosten förderfähig. Grundsätzlich werden bis zu 45 % der förderfähigen Kosten bezuschusst; kleine und mittlere Unternehmen erhalten sogar bis zu 55 % als Investitionszuschuss.

Wärme- und Kältenetze

Wärmenetze werden bis maximal 100.000 Euro je Anlage nach dem bundesweiten Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW 271 gefördert:

  • Wärmenetz: 60 Euro/lfm Netz
  • Übergabestation je Bestandsgebäude: 1.800 Euro
  • Zusatzförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): zusätzlich 10 % des Förderbetrages

Darüber hinaus können die Fördermittel des Bundes mit Landesmitteln kumuliert werden. progres.nrw fördert in Nordrhein-Westfalen Wärme- und Kältenetze sowie deren Speicher mit bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Förderobergrenze liegt bei 50.000 Euro. Je Übergabestation ist ein Zuschuss ab 1.000 Euro möglich. Darüber hinaus gibt es eine Zusatzförderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): zusätzlich zur Basisförderung 10 % des Förderbetrages. Mehr

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Das BAFA fördert Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit einer Größe von bis zu 20 kWel gestaffelt nach ihrer Leistung. Zur Grundförderung können noch Bonuszahlungen für besonders effiziente Anlagen gezahlt werden. Daneben greifen bei KWK-Anlagen die KfW-Programme Standard 270 und Premium 271/281 mit zinsgünstigem Kredit und Tilgungszuschuss von 40 Euro/kWel an installierter Leistung.

Die NRW.Bank bietet zinsgünstige Kredite mit langen Laufzeiten für KWK-Anlagen mit Leistungen von mehr als 50 kWel inkl. Wärmespeicher und Wärmenetze an.
Zusätzlich zur Förderung von Wärmeerzeugern und KWK-Anlagen können Wärme- und Kältenetze, Wärme- und Kältespeicher sowie Übergabestationen und Prozesswärme jeweils über separate Förderprogramme durch Bund (BAFA/KfW) und Land Nordrhein-Westfalen (progres.nrw) gefördert werden. Mehr

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